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AKTIVITÄTEN

Wir unterstützen aus Überzeugung.

Der Förderverein Pro Musica ermöglichte in den letzten Jahren die Anschaffung neuer Klaviere. Er finanzierte den Ausbau der Abteilung Rock-Pop-Jazz mit dem Kauf elektronischer Instrumente mit. Er beteiligte sich an den Kosten von Lagern und Musical-Aufführungen wie Heidi und Momo. Er unterstützte die Musikschule bei PR-Aktionen und öffentlichen Auftritten wie Weihnachtsmärit, Wuhrplatzkonzerte und Lehrerkonzerten.

Ausserdem unterstützte Pro Musica das mehrmals in Langenthal durchgeführte Musik- und Bewegungsspektakel Powwow.

Unser Verein zählte per 31.12.2017 insgesamt 163 Mitglieder

(Einzelmitglieder, Paare, Gönner, Firmen)

«Der Verein Pro Musica ist für die Musikschule wichtig»

Interview mit Rainer Walker, Leiter Oberaargauische Musikschule Langenthal

Herr Walker, warum braucht die Musikschule einen Förderverein wie Pro Musica?

Die Musikschule wird durch Elternbeiträge, Gelder der Gemeinden und des Kantons getragen. Über 90% dieser Gelder sind durch Lohnkosten gebunden. Das ist auch in Ordnung so, schliesslich sind wir da um zu unterrichten. Die Infrastruktur und die Rabatte für Familien mit kleineren Einkommen müssen aber teilweise durch weitere Gelder gedeckt werden. Ebenso sind unsere Projekte wie Theater und Konzerte nicht durch die Hauptsäulen Gemeinde - Kanton - Eltern gedeckt. Also: Alles was Unterricht ist, ist gedeckt, alles was dazukommt und das Leben einer Musikschule bereichert und gegen Aussen dokumentiert, muss anders finanziert werden. Deshalb sind wir um die Unterstützung durch Pro Musica dankbar.

In welchen Situationen ist die Zusammenarbeit mit Pro Musica besonders wertvoll? Gibt es gemeinsame Anlässe?

Eine Zusammenarbeit gab es in der Vergangenheit immer wieder: Beim Powwow in der Schorenhalle, bei Dinnerkonzerten in St. Urban, bei Anlässen auf dem Wuhrplatz. Diese gemeinsamen Anlässe schaffen Identität und finden Anklang beim Oberaargauer Publikum.

Wo sehen Sie den Förderverein in fünf bis zehn Jahren? Welche Entwicklung wünschen Sie

Pro Musica?

Pro Musica wünsche ich viele Mitglieder und vielleicht – wer weiss – einen Tausenderclub. Visionen wie «90% der Oberaargauer Kinder und Jugendlichen spielen ein Instrument» oder «die Musikschule ist eine der schönsten in der ganzen Schweiz»  oder «das Instrumentarium der Musikschule ist auf dem neusten Stand» tragen wir mit uns herum, auch wenn sie nicht morgen umgesetzt sind.

Interview: Patrick Jordi, Langenthal